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Mittelwert berechnen

Gib deine Zahlen ein. Du siehst sofort den Durchschnitt, den Rechenweg zum Abschreiben und alle anderen Mittelwerte.

Trennen mit Semikolon, Leerzeichen oder neuer Zeile. Komma oder Punkt für Dezimalzahlen.

Mittelwert (Durchschnitt)

Ergebnis: 2,6

Rechenweg: 2 + 3 + 1,7 + 2,3 + 4 13 Summe 13 : 5 = 2,6 x̄ = 2,6

Alle Kennzahlen deiner Zahlen

Mittelwerte
MittelwerteWert
Arithmetisches Mittel2,6
Median2,3
Moduskein Modus
Geometrisches Mittel≈ 2,4801
Harmonisches Mittel≈ 2,3738
Quadratisches Mittel≈ 2,7269
Überblick und Streuung
Überblick und StreuungWert
Anzahl der Werte5
Summe13
Kleinster Wert1,7
Größter Wert4
Spannweite2,3
Standardabweichung (Stichprobe)≈ 0,9192
Varianz (Stichprobe)0,845

So berechnest du den Mittelwert

Den Mittelwert, im Alltag meist Durchschnitt genannt, bekommst du in zwei Schritten: Du addierst alle Werte und teilst die Summe durch die Anzahl der Werte.

x‾= x1+x2+…+xn n

Dabei sind x1 bis xn deine Werte und n ist ihre Anzahl. Ein Beispiel mit fünf Klausurnoten: 2; 3; 1,7; 2,3 und 4.

  1. Addiere alle Noten: 2 + 3 + 1,7 + 2,3 + 4 = 13.
  2. Zähle die Noten. Es sind 5.
  3. Teile die Summe durch die Anzahl: 13 : 5 = 2,6.

Im Heft sieht das so aus:

Rechenweg: 2 + 3 + 1,7 + 2,3 + 4 13 Summe 13 : 5 = 2,6 x̄ = 2,6

Schriftliche Addition, dann durch die Anzahl teilen. Das Ergebnis wird doppelt unterstrichen.

Durchschnitt, Mittelwert, arithmetisches Mittel

Alle drei Wörter meinen dieselbe Rechnung. „Durchschnitt“ sagt man im Alltag, „Mittelwert“ im Matheunterricht und „arithmetisches Mittel“ im Statistikbuch. Geschrieben wird er als x‾ (gesprochen „x quer“), im Alltag auch mit dem Zeichen Ø.

Genau genommen ist „Mittelwert“ ein Oberbegriff. Auch das geometrische, das harmonische und das quadratische Mittel sind Mittelwerte. Wenn niemand etwas dazusagt, ist trotzdem immer das arithmetische Mittel gemeint.

Mittelwert oder Median?

Der Median ist der Wert, der in der sortierten Liste genau in der Mitte steht. Auf einzelne extreme Werte reagiert er kaum, der Mittelwert dagegen stark.

Fünf Leute verdienen im Monat 2.400, 2.600, 2.800, 3.000 und 25.000 Euro. Der Mittelwert liegt bei 7.160 Euro, der Median bei 2.800 Euro. Vier von fünf Personen verdienen weit weniger als der Mittelwert, deshalb beschreibt hier der Median die typische Person besser.

Liegen Mittelwert und Median weit auseinander, hat deine Liste wahrscheinlich Ausreißer oder ist schief verteilt. Der Rechner oben zeigt dir beide Werte nebeneinander.

Welcher Mittelwert passt zu deiner Aufgabe?

Deine DatenPassender Mittelwert
Noten, Punkte, Messwerte, alle gleich wichtigArithmetisches Mittel
Noten mit Gewichtung, ECTS-Punkte, Klausuren zählen doppeltGewichtetes Mittel
Wachstumsraten, Zinsen, prozentuale Veränderungen über mehrere JahreGeometrisches Mittel
Durchschnittsgeschwindigkeit auf gleich langen StreckenHarmonisches Mittel
Wechselspannung, Schwankungen um null, MessfehlerQuadratisches Mittel
Einkommen, Mieten, Daten mit AusreißernMedian

Für positive Zahlen gilt immer: harmonisches ≤ geometrisches ≤ arithmetisches ≤ quadratisches Mittel. Bei den Klausurnoten von oben sind das 2,37, 2,48, 2,6 und 2,73. Gleich groß werden die vier nur, wenn alle Werte gleich sind.

So gibst du deine Zahlen ein

  • Trenne die Werte mit Semikolon, Leerzeichen oder Zeilenumbruch. Ein Komma mit Leerzeichen danach geht auch: 2, 4, 6.
  • Dezimalzahlen schreibst du mit Komma (2,5) oder mit Punkt (2.5).
  • Eine Spalte aus Excel oder Google Sheets kannst du direkt hineinkopieren.
  • Negative Zahlen sind erlaubt. Das geometrische und das harmonische Mittel gibt es allerdings nur für positive Zahlen, dort steht dann ein Strich.
  • Deine Zahlen stehen im Link in der Adresszeile. Über „Link teilen“ schickst du die ganze Rechnung weiter.

Gerechnet wird direkt in deinem Browser, während du tippst.

Häufige Fragen

Wie berechnet man den Durchschnitt?

Du addierst alle Werte und teilst die Summe durch die Anzahl der Werte. Für 12, 15 und 18 ist die Summe 45. Drei Werte, also 45 : 3 = 15.

Ist der Mittelwert dasselbe wie der Median?

Nein. Der Mittelwert verteilt die Summe gleichmäßig auf alle Werte, der Median ist der Wert in der Mitte der sortierten Liste. Bei symmetrischen Daten liegen beide nah beieinander. Ein einzelner sehr großer oder sehr kleiner Wert verschiebt den Mittelwert stark, den Median kaum.

Was ist der Modus?

Der Modus ist der Wert, der am häufigsten vorkommt. In 2, 3, 3, 5 ist das die 3. Kommen zwei Werte gleich oft am häufigsten vor, gibt es zwei Modi. Kommt jeder Wert nur einmal vor, gibt es keinen. Mit Strichliste zum Nachzählen geht das im Modalwert-Rechner.

Wie berechne ich meinen Notendurchschnitt?

Zählen alle Noten gleich, ist der Notendurchschnitt das arithmetische Mittel: Noten hier eingeben, fertig. Zählen manche Noten doppelt oder hängen sie an ECTS-Punkten, brauchst du das gewichtete Mittel.

Wie viele Nachkommastellen soll ich angeben?

Im Rechner steht die Auswahl auf „Auto“: Geht das Ergebnis auf, siehst du es genau, sonst auf vier Stellen gerundet. In der Schule reichen meist zwei. Beim Notenschnitt im Zeugnis oder in der Uni wird oft nach der ersten Nachkommastelle abgeschnitten statt gerundet, aus 2,68 wird dann 2,6. Was bei dir gilt, steht in der Prüfungsordnung.

Kann der Mittelwert eine Zahl sein, die gar nicht in der Liste steht?

Ja, das ist sogar der Normalfall. Der Mittelwert von 1 und 2 ist 1,5. Deshalb haben Familien in Deutschland im Schnitt eine Kommazahl an Kindern.

Zum Weiterlesen und Üben